Neue Betriebsvereinbarung
BR früh einbinden. teamly liefert Mustervorlage und BR-Briefing.
Eine Mitarbeiter-App unterliegt nahezu immer der Mitbestimmung nach § 87 BetrVG. Wer den Betriebsrat früh einbindet, spart Wochen Verhandlung und vermeidet teure Konflikte. teamly stellt Mustervorlagen und ein BR-Briefing standardmäßig bereit.
Nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der „Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen".
Entscheidend ist die objektive Eignung zur Überwachung, nicht die Absicht. Eine Mitarbeiter-App ist objektiv geeignet: Lesebestätigungen, Aktivitätszeiten, Schichtannahmen sind technisch erfassbar und auswertbar. Daher gilt die Mitbestimmungspflicht praktisch immer.
Folge: Eine Mitarbeiter-App darf in Betrieben mit Betriebsrat nicht ohne Betriebsvereinbarung eingeführt werden. Ein einseitiger Roll-Out ist rechtswidrig und kann vom BR per Unterlassungsklage gestoppt werden.
Wer-liest-was-Auswertung als Leistungsdruck
Lesebestätigungen werden nicht personalisiert ausgewertet. Aggregierte Reichweite ja, individuelle Auswertungen nein. In der BV festgeschrieben.
Heimliches Standort-Tracking
teamly erhebt keine Standortdaten. Selbst optionale Features wie Schichteinsatz-Anmeldung erfolgen über manuelle Bestätigung, kein GPS.
Pflichtnutzung ohne Diensthandy
Pflichtnutzung nur auf Diensthandys oder bei Einwilligung. Sanktionsfreie Alternative für Mitarbeitende ohne Smartphone (z. B. Terminal im Pausenraum, Aushang).
Vermischung privat und beruflich
teamly läuft in einem separaten App-Container, keine Vermischung mit privaten Daten oder Apps. Klare technische Trennung.
Fehlende Mitbestimmung bei späteren Features
Die BV-Vorlage enthält einen Änderungsmechanismus: neue Features benötigen BR-Zustimmung, Eskalationsweg ist definiert.
Komplexer AVV und intransparente Subdienstleister
teamly stellt einen Standard-AVV mit vollständiger TOM-Liste und transparenter Subdienstleister-Tabelle bereit, alles in deutscher Sprache.
Frühe Information an den BR
Vor Anbieterauswahl: Vorhaben skizzieren, Fragen sammeln, gemeinsame Anforderungen definieren. Spart später Wochen Verhandlung.
BR ins Anbietergespräch einbeziehen
teamly bietet ein dediziertes BR-Briefing an: AVV, TOM und Datenschutzkonzept werden in der Sprache des BR erklärt.
Mustervorlage als Verhandlungsbasis
teamly stellt eine unterschriftsreife BV-Mustervorlage zur Verfügung. Sie ist als Startpunkt gedacht, nicht als Diktat.
Pilotbetrieb mit klaren Auswertungsregeln
Erst mit einer Abteilung oder einem Standort starten, mit dokumentierter Auswertung, BR ist Teil der Pilotgruppe.
Roll-Out mit Schulungen
Mitarbeiterschulungen mit dem BR abstimmen, Fragen aus dem Pilot dokumentieren, regelmäßige Review-Termine mit dem BR vereinbaren.
Diese Fragen stellt fast jeder Betriebsrat vor der Zustimmung. Und so beantwortet teamly jede einzelne davon.
Wer hat Zugriff auf Auswertungen und Reports?
So löst teamly das: Ein Rollen-Rechte-Modell legt fest, wer welche Auswertungen sieht. Individuelle Wer-liest-was-Listen sind technisch ausgeschlossen, nur aggregierte Kennzahlen sind sichtbar.
Gibt es eine Experimentierklausel für neue Features?
So löst teamly das: Die BV-Mustervorlage enthält einen festen Passus: neue Features starten nur mit vorheriger BR-Zustimmung und einer befristeten, ausgewerteten Testphase.
Wie wird die Betriebsvereinbarung bei neuen Features aktualisiert?
So löst teamly das: Ein definierter Änderungsmechanismus mit Eskalationsweg: Der Betriebsrat wird vor jeder Freischaltung informiert und muss zustimmen.
Wird die Nutzung protokolliert, und wer sieht das Protokoll?
So löst teamly das: Technische Protokolle wie Logins und Systemzugriffe dienen ausschließlich der IT-Sicherheit und sind für Führungskräfte nicht auswertbar, in der BV ausdrücklich ausgeschlossen.
Gibt es ein Beschwerdeverfahren für Mitarbeitende?
So löst teamly das: Ein definierter Meldeweg über Betriebsrat und Datenschutzbeauftragten, dokumentiert in der Betriebsvereinbarung, mit klarer Reaktionsfrist.
Wie werden Leistungs- und Verhaltenskontrolle technisch ausgeschlossen?
So löst teamly das: Keine personalisierten Auswertungen von Lesebestätigungen, Mindestgröße für aggregierte Statistiken ab 5 Personen, keine Standort- oder Aktivitätsprofile.
Wo werden die Daten gespeichert, und wer hat Serverzugriff?
So löst teamly das: Ausschließlich in deutschen Rechenzentren, unsere Rechenzentren sind ISO-27001-zertifiziert. Zugriff nur für autorisiertes teamly-Personal gemäß AVV.
Was passiert mit den Daten bei Vertragsende oder Kündigung?
So löst teamly das: Vollständige Löschung nach vertraglich fixierter Frist, dokumentiert im AVV, auf Wunsch mit Löschbestätigung für den Betriebsrat.
Ist die Nutzung freiwillig oder verpflichtend?
So löst teamly das: Klare Regelung in der Betriebsvereinbarung, Pflichtnutzung nur mit zumutbarer, sanktionsfreier Alternative für Mitarbeitende ohne Smartphone.
Wer schult die Mitarbeitenden und den Betriebsrat selbst?
So löst teamly das: teamly Customer Success bietet ein dediziertes BR-Briefing sowie Mitarbeiterschulungen vor dem Roll-Out an, ohne Zusatzkosten.
teamly liefert eine unterschriftsreife BV-Mustervorlage und ein dediziertes BR-Briefing, damit es erst gar nicht so weit kommt.
Führt ein Unternehmen eine Mitarbeiter-App ohne Betriebsvereinbarung ein, kann der Betriebsrat gerichtlich eine Unterlassungsklage nach § 87 BetrVG durchsetzen. Der komplette Roll-Out wird gestoppt, oft mitten im laufenden Projekt.
Ohne frühe Einbindung wird jede offene Frage erst nachträglich verhandelt. Aus einer straff geplanten Einführung werden schnell Monate Streit über Details, die vorher hätten geklärt werden können.
Wird eine App am Betriebsrat vorbei eingeführt, entsteht der Eindruck, das Unternehmen wolle Kontrolle statt Erleichterung. Dieses Misstrauen wirkt sich auf die Akzeptanz der gesamten Software aus, nicht nur der App.
Im schlimmsten Fall wird die Einführung ganz zurückgezogen. Bereits investierte Zeit, Onboarding-Vorbereitung und Kommunikation an die Belegschaft waren umsonst, ein Neustart Monate später kostet doppelt.
30 Minuten am Telefon. Wir gehen die BV-Mustervorlage gemeinsam durch und zeigen, wie das BR-Briefing bei anderen Kunden die Verhandlungszeit verkürzt hat. Passt es, folgt die Demo mit allen Entscheidern.
teamly stellt eine vollständige Betriebsvereinbarungs-Vorlage bereit, abgestimmt auf § 87 BetrVG. Sie dient als fairer Verhandlungsstartpunkt, nicht als Diktat, und verkürzt die Verhandlungszeit spürbar.
Ein Customer-Success-Termin ausschließlich für den Betriebsrat: AVV, technisch-organisatorische Maßnahmen und Datenschutzkonzept werden verständlich erklärt, offene Fragen direkt beantwortet.
Keine personalisierten Auswertungen von Lesebestätigungen, keine Standortverfolgung, keine Aktivitätsprofile. Was die Betriebsvereinbarung verbietet, verhindert die Systemarchitektur zusätzlich technisch.
Jeder Datenzugriff wird nachvollziehbar protokolliert und kann dem Betriebsrat auf Wunsch offengelegt werden. Kontrolle über die Kontrolle, für beide Seiten nachvollziehbar dokumentiert.
Was Geschäftsführung, HR und Betriebsräte am häufigsten zur Mitbestimmung fragen.
30 Minuten, Ihre Branche, Ihre echten Fragen. Alexander, Maximilian oder Michael hören erst zu. Passt es, folgt die Demo mit allen Entscheidern.